Alkoholfahrt am Steuer

Wir helfen Ihnen als Fachanwalt für Strafrecht und Verkehrsrecht außergerichtlich und gerichtlich!

Wir sind Ihr Verkehrsrechtsexperte!

  • MEHR ALS 10.000 BEARBEITETE MANDATE ALS BERUFSERFAHRUNG

    Seit der Kanzleigründung im Jahre 2010 haben wir mehr als 10.000 Mandate in den Bereichen Strafrecht, Verkehrsrecht und Versicherungsrecht außergerichtlich und gerichtlich bearbeitet und verfügen damit über genau die Berufserfahrung die Sie für Ihren Fall des Vorwurfs wegen eines Vorwurfs einer Alkoholfahrt am Steuer benötigen!

  • Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

    Aufgrund unserer besonderen Erfahrungen und Qualifikationen gehören wir zu den wenigen Rechtsanwälten in Deutschland, die sowohl Fachanwalt für Strafrecht und Fachanwalt für Verkehrsrecht, als auch zertifizierter Mediator sind.

    Im Schwerpunkt beschäftigt sich die KANZLEI SIEGERT-PAAR mit Mandaten denen einen Alkoholfahrt vorgeworfen wird, sodass wir genau die fachliche Qualifikation für Ihren Fall des Vorwurfs einer Alkoholfahrt am Steuer besitzen.

    Uns ist stets an einer zeitnahen Klärung des Sachverhalts gelegen, um nach Möglichkeit eine gerichtliche Hauptverhandlung zu vermeiden.

    nicht nur eine empfindliche Geldbuße droht, sondern auch sogenannte „Punkte“ in Ihrem Fahreignungsregister in Flensburg, was auch Ihren Führerschein bedrohen kann, erhalten Sie von uns einen vollumfänglichen Lösungsvorschlag für Ihren Fall.

  • REGIONAL UND BUNDESWEITE HILFE FÜR SIE!

    Als Fachanwalt für Strafrecht und Verkehrsrecht helfen wir Ihnen bei der Bearbeitung Ihres Fall persönlich, zeitnah und ortsnah an unseren Standorten in Köln, München und Gummersbach, sowie bundesweit in allen Verfahrensabschnitten eines Vorwurfs wegen einer Alkoholfahrt am Steuer.

    Im Idealfall können wir bereits zu Beginn des Ermittlungsverfahrens bei der Bußgeldstelle einschreiten und zunächst die Verfahrensakte anfordern um zunächst den Sachverhalt zu klären, bevor wir für Sie eine schriftliche Einlassung abgeben.

    Aber auch im weiteren Verfahrensablauf bei dem Amtsgericht helfen wir Ihnen bei der Verteidigung um eine Verurteilung zu vermeiden.

    Besonders helfen wir Ihnen auch bei der Vorbereitung und Durchführung einer Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht, da Sie dort besonders erfahrene Hilfe benötigen.

    Im Schwerpunkt sind wir vor allen Amtsgericht in den Oberlandesgerichtsbezirken Köln und München tätig, sind aber auch regelmäßig bundesweit erfolgreich aktiv.

  • PRÄZISE KOSTENTRANSPARENZ!

    Zu Ihrem Vorteil rechnen wir unsere Arbeit grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ab, wodurch Sie von Anfang an wissen, welche Gebühren konkret auf Sie zukommen.

    Bei Bedarf kann auch einvernehmlich eine Honorarvereinbarung getroffen werden.

    Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, kommt auch eine Abrechnung über die sogenannte Pflichtverteidigung in Betracht.

    Wir arbeiten mit allen deutschen Rechtsschutzversicherungen zusammen und kümmern uns gerne bei der Einholung der Deckungszusage für Sie.

Unsere Kontaktdaten!

Wir freuen uns auf Ihren Anruf und Ihre Email!

Was droht Ihnen bei einer Alkoholfahrt am Steuer?

  • Alkoholgehalt im Blut bis 0,5 Promille für Fahranfänger

    In der Probezeit nach § 2a Straßenverkehrsgesetz (StVG), bzw. vor Vollendung des 21. Lebensjahres droht Ihnen Geldbuße, wenn keine Anzeichen von Fahrunsicherheit vorliegen, § 24c I StVG, ein Punkt im Fahreignungsregister und eine Geldbuße von 250,00 €.

  • Alkoholgehalt im Blut ab 0,3 bis unter 0,5 Promille

    Nicht strafbar, wenn keine Anzeichen von Fahrunsicherheit vorliegen

    Strafbar, wenn Anzeichen von Fahrunsicherheit vorliegen, wobei dann folgende Strafen drohen:

    3 Punkte im Fahreignungsregister; Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren

    Führerscheinentzug mit einer Sperrfrist von 6 Monaten bis zu 5 Jahren oder auf Dauer

    Ebenfalls strafbar, wenn es zu einem Verkehrsunfall kommt:

    3 Punkte im Fahreignungsregister und eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren

    Führerscheinentzug mit einer Sperrfrist von 6 Monate bis 5 Jahre oder auf Dauer

  • Alkoholgehalt im Blut ab 0,5 Promille

    Diese Grenze gilt auch für Verkehrsteilnehmer in der Probezeit nach § 2a Straßenverkehrsgesetz (StVG), bzw. vor der Vollendung des 21. Lebensjahrs.

    Wenn keine Anzeichen von Fahrunsicherheit bestehen gilt nach § 24 I StVG folgendes:

    Geldbuße und ein Fahrverbot:

    1. Erstverstoß: 2 Punkte im Fahreignungsregister, 500 Euro Geldbuße, 1 Monat Fahrverbot

    2. Zweitverstoß: 2 Punkte im Fahreignungsregister, 1.000 Euro Geldbuße, 3 Monate Fahrverbot

    3. Weiterer Verstoß: 2 Punkte im Fahreignungsregister, 1.500 Euro Geldbuße, 3 Monate Fahrverbot

    Wenn Anzeichen von Fahrunsicherheit bestehen oder ein Verkehrsunfall verursacht wird droht Ihnen folgende:

    3 Punkte im Fahreignungsregister; Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren

    Führerscheinentzug mit einer Sperrfrist von 6 Monate bis zu 5 Jahren oder auf Dauer

  • Alkoholgehalt im Blut

    Ab diesem Wert ist eine Strafbarkeit auch schon gegeben, wenn keine Anzeichen von Fahrunsicherheit bestehen.

    Dies gilt auch wenn Anzeichen für Fahrunsicherheit vorliegen oder sogar ein Verkehrsunfall verursacht wurde:

    Es drohen folgende Strafen und Nebenfolgen:

    3 Punkte Eintragung im Fahreignungsregister, sowie eine Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren

    Führerscheinentzug mit einer Sperrfrist von 6 Monaten bis 5 Jahren oder auf Dauer

Besonderheiten im Bußgeldrecht

  • Neue Rechtslage seit 2014 und 2021

    Zum 01.05.2014 wurde das Fahreignungsregister umfassend reformiert und seitdem für den Bürger immer mehr verschärft, insbesondere durch die Änderungen vom April 2020.

    Für viele Vergehen werden nun nicht nur Geldbußen vergeben, sondern auch sogenannte „Punkte“ in das Fahreignungsregister eingetragen.

    Zum einen muss dafür eine Zuwiderhandlung gemäß der Anlage 13 zu § 40 FeV verwirklicht und zum anderen muss eine Geldbuße von mindestens 60,00 € verhängt worden sein.

    Anders als bisher im Verkehrszentralregister werden im Fahreignungsregister lediglich die Entscheidungen über Ordnungswidrigkeiten eingetragen, welche einen Einfluss auf die Sicherheit des Straßenverkehrs haben.

    Ordnungswidrigkeiten wie z. B. das verbotene Einfahren in eine Umweltzone werden im Fahreignungsregister nicht mehr gespeichert.

    Die im FAER gespeicherten Eintragungen dürfen den Fahrerlaubnisbehörden zur Überprüfung der Fahreignung bereitgestellt werden.

  • Das Punktesystem im Fahreignungsregister

    Nach § 4 II StVG werden die 1 bis 3 Punkte in Flensburg je nach der Schwere des Verstoßes eingetragen.

    Für Straftaten mit einem Bezug auf die Verkehrssicherheit oder gleichgestellte Straftaten, wenn die Fahrerlaubnis entzogen wurde, oder wenn eine Sperrfrist für die Erteilung einer Fahrerlaubnis ausgesprochen wurde, werden 3 Punkte vergeben und bleiben 10 Jahre im Fahreignungsregister eingetragen.

    2 Punkte werden für Straftaten mit Bezug auf die Verkehrssicherheit oder gleichgestellte Straftaten ohne Entziehung der Fahrerlaubnis bzw. ohne Sperrfrist für die Erteilung einer Fahrerlaubnis, bzw. bei besonders verkehrssicherheitsbeeinträchtigende oder gleichgestellte Ordnungswidrigkeiten vergeben. Diese 2 Punkte werden nach 5 Jahren automatisch gelöscht.

    1 Punkt wird für verkehrsicherheitsbeeinträchtigende oder gleichgestellte Ordnungswidrigkeiten vergeben. Dieser Punkt bleibt ab Rechtskraft 2 Jahre und 6 Monate eingetragen und wird dann automatisch gelöscht.

    Ausländische Ordnungswidrigkeiten werden im Fahreignungsregister nicht eingetragen.

  • Das Warnsystem im Fahreignungsregister

    Um dem Bürger ein Warnsystem an die Hand zu geben, bevor ihm die Fahrerlaubnis entzogen wird, muss er bei einem Punktestand von 4-5 Punkten eine Ermahnung mit dem Hinweis auf die Möglichkeit einer freiwilligen Teilnahme an einem Fahreignungsseminar erhalten.

    Bei einem Stand von 6 bis 7 Punkten muss die Fahrerlaubnisbehörde dem Bürger eine Verwarnung mit dem Hinweis auf die Möglichkeit der freiwilligen Teilnahme an einem Fahreignungsregister zusenden.

    Wenn der Bürger ermahnt und verwarnt wurde und danach eine Tat begeht, die zu dem 8. Punkt oder mehr führt, wird die Fahrerlaubnis entzogen.

    Binnen 5 Jahren dürfen Sie einmalig einen Punkt durch ein Fahreignungsseminar abbauen, sofern nicht mehr als fünf Punkte im Fahreignungsregister eingetragen oder bereits begangen worden sind.

Unsere Referenzen und Netzwerke

Profitieren auch Sie von unseren regionalen und bundesweiten Referenzen und Netzwerken!